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Verantwortung

Erfolgreicher Artenschutz auf dem Forstgut Schmalhorn

Seit 2021 engagieren wir uns auf dem Forstgut Schmalhorn, dem Sitz unserer Unternehmensgruppe, gemeinsam mit dem NABU und dem Artenschutzzentrum Leiferde für den Schutz und die Ansiedlung von Schleiereulen.

 

Was mit dem Versuch begann, einer rehabilitierten Schleiereule einen geschützten Lebensraum zu bieten, hat sich über die vergangenen Jahre zu einer erfreulichen Erfolgsgeschichte entwickelt. 

Im Jahr 2021 wurde erstmals eine rehabilitierte Schleiereule in einem eigens installierten Nistkasten auf unserem Forstgut angesiedelt. Nach einer Eingewöhnungsphase hat sie den Kasten verlassen und sich frei auf dem Gelände bewegt. Bereits 2022 wurden dann im Schafstall ein Altvogel und drei Jungtiere entdeckt. Zwei der Jungvögel konnten beringt werden, wodurch eine spätere Identifikation und Nachverfolgung möglich wurde.

Auch in den folgenden Jahren entwickelte sich die Schleiereulenpopulation am Schmalhorn erfreulich. 2025 konnten erneut vier Jungtiere erfolgreich beringt werden. Die Beringung liefert wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse über die Lebensdauer, Zugwege, das Revierverhalten und den Bruterfolg der Tiere.

Kürzlich setzte sich diese positive Entwicklung fort. Bereits im Juni schlüpften acht Jungtiere aus zwei verschiedenen Bruten, vier davon konnten erfolgreich durch Herrn Papenburg vom NABU beringt werden. Im weiteren Verlauf des Jahres kam es zu einer dritten Brut: Insgesamt schlüpften sieben Küken. Vier davon konnten bereits beringt werden, während drei zum Zeitpunkt der Beringung noch zu klein waren. Damit konnten allein im Jahr 2026 insgesamt 15 Jungtiere aus drei Bruten beobachtet werden.

Besonders erfreulich ist, dass sich neben dem bereits bekannten Schleiereulenpaar im Bereich unseres Schafstalls inzwischen ein weiteres Paar angesiedelt hat. Dieses fand im Dachbereich des Konferenzgebäudes einen geeigneten Brutplatz und zog dort erfolgreich Nachwuchs groß.

Die zunehmende Zahl der Brutpaare und die wiederholten Bruterfolge zeigen eindrucksvoll, dass die geschaffenen Nistmöglichkeiten, ruhigen Rückzugsorte und die naturnahe Gestaltung des Forstguts von den Schleiereulen angenommen werden. Auch der Schafstall bietet den Tieren insbesondere bei schwierigen Witterungsbedingungen einen geschützten Rückzugsort und geeignete Bedingungen für die Nahrungssuche.

Für uns ist diese Entwicklung ein wertvolles Zeichen dafür, dass sich die gemeinsamen Maßnahmen für den Natur- und Artenschutz auszahlen. Wir freuen uns sehr über die Rückkehr und zunehmende Ansiedlung der Schleiereulen auf dem Forstgut Schmalhorn und möchten auch künftig dazu beitragen, ihnen einen sicheren und geeigneten Lebensraum zu bieten.